Chiching Charra, Tripura

Es begann mit dem Besuch des Mahabodhi Mönchs Bhante Visuddhananda, der die Bewohner vom Dorf Sarat Karbari Para im Gebiet Chiching Charra versammelte und ihnen das Projekt der Mahabodhi Schule vorstellte.
Er bat die Anwesenden, Land dafür zu spenden. Einige waren dazu sofort bereit, andere brauchten etwas Bedenkzeit. So kam Mahabodhi nach Chiching Charra und eröffnete in dieser sehr abgelegenen Gegend eine Schule, welche in einer Bambushütte untergebracht wurde. Im weiteren entstand ein kleines, bescheidenes Kloster. Dies alles ereignete sich im 2010.

 

Schulklasse mit Lehrer

Schulklasse mit Lehrer

 

Das von den Dorfbewohnern gespendete Land wurde danach ausgeebnet und eine solide Schule konnte errichtet werden. Zur Zeit besuchen 75 Kinder vom Kindergarten bis zur 5. Klasse den Unterricht. Für die Mädchen und Jungen welche alle aus ärmlichen Verhältnissen stammen, ist dies ein riesiger Glücksfall.
So bekommen sie eine gute schulische Grundausbildung und werden daneben auch in Ethik und Moral gefördert. Diese Kombination soll den Kindern helfen, später nicht wie viele andere Menschen in dieser Gegend dem Alkohol zu verfallen oder aufgrund mangelhafter Bildung nie eine gute Anstellung erhalten zu können.

In einfachen Klosterräumlichkeiten leben 30 junge Mönche. Sie besuchen ebenfalls die Mahabodhi Schule und am Abend studieren sie das Dhamma. Viele davon werden nach einer gewissen Zeit ins Mahabodhi Kloster in Bangalore umziehen und sich dort dem vertieften Dharma Studium widmen dürfen.

Dieses Projekt steckt noch in den Anfängen. Jedoch haben die Verantwortlichen von Mahabodhi klare Vorstellungen darüber, wie es weitergehen soll.  In den nächsten Jahren soll die Schule soweit ausgebaut werden, dass die Kinder bis zur 10. Klasse unterrichtet werden können.   Das Kloster soll ausgebaut werden, ein Gesundheitscenter für Abhängige wird entstehen und anderes mehr ist geplant.

 

Mahabodhi Mönche bei einer Einweihung

Mahabodhi Mönche bei einer Einweihung

Seit die Mahabodhi nach Chiching Charra kam, hat sich vor allem die Einstellung der Bewohner geändert. Engstirnigkeit, hoher Alkoholkonsum, Schulabbrüche, etc. sind weniger geworden. Viele Eltern sind inzwischen daran interessiert, ihre Kinder ausbilden zu lassen, um den Prinzipien des Buddhismus zu folgen.
Die meisten Leute gehören der Chakma Gemeinschaft an, welche bis heute ohne spirituelle und ohne politische Führung lebt. Als Mahabodhi kam, sahen sie einen Hoffnungsschimmer in den moralischen Werten, die Mahabodhi vermittelt, und sie verstanden, dass Moral eine gute Chance für eine breitere Entwicklung in der Erziehung und Ökonomie bietet.