Suknachari, Tripura

 

Wie alle schwer erreichbaren Dörfer, so ist auch Suknachari im Bundesstaat Tripura in mancher Hinsicht äusserst rückständig.

Die Bewohner gehören zum Stamm der Mog und viele von ihnen haben einen grossen Bezug zum Dhamma, der Lehre Buddhas.
Leider aber sind auch viele Menschen dem Alkohol verfallen und diese Abhängigkeit verursacht grosses wirtschaftliches und familiäres Leid in der Mog Gesellschaft. Insbesondere die Kinder leiden unter diesen, aber auch wegen vielen anderen schwierigen Lebensumständen.
Um dem entgegenzuwirken, hat sich Mahabodhi im Jahr 2013 entschieden, hier mit einem Dhamma-, Schul-und Wohltätigkeitsprogramm nachhaltige Hilfe aufzubauen.

In einer bescheidenen Behausung leben ca. 30 Mahabodhi Mönche. Geführt werden sie von Ven. Nyanarakkhita. Er wurde im Mahabodhi Kloster in Bangalore ausgebildet und auf diese verantwortungsvolle Aufgabe vorbereitet. Die zum Teil sehr jungen Mönche werden schulisch ausgebildet und daneben widmen sie sich der buddhistischen Lehre.

Die Dorfbewohner können im Tempel meditieren und sich den Lehrreden der Mönche widmen. Damit soll dem moralischen und ethischen Zerfall der lokalen Gesellschaft entgegengewirkt werden.

Seit Anfangs 2014 können nun über 200 Kinder aus dem Dorf, der Umgebung und die eigenen Mahabodhi Kinder die neu eingerichtete Mahabodhi Schule besuchen. Zur Zeit ist dies möglich für Kindergarten Klasse 1 und 2 und die  Primarschule 1 bis 8.
Dies ist ein hoffnungsvoller Beginn eines Schulprojektes in einem sehr entlegenen Gebiet.

Auf dem Mahabodhi Land wird heute sehr viel Gemüse und Früchte angebaut.
Ein sehr interessantes Projekt sind die „Gummi-Bäume“. Von diesen können nach sieben Jahre nach dem Einpflanzen bereits Kautschuk gewonnen werden. Für das Projekt in Suknachari eine enorm wichtige Einnahmequelle.